Oberrhein Konzertreihe
Fünf Konzerte, die es in sich haben!
Pianisten, ein erlesenes Kammerorchester und Solistinnen und Solisten, die in den großen Konzertsälen dieser Welt zu Hause sind − das ist die Oberrhein Konzertreihe 2025 / 2026. Überzeugen Sie sich von der einzigartigen Kraft der Musik und lassen Sie sich in Welten entführen, deren Türen sich nur im Live-Erlebnis eines Konzertes öffnen!
Abo Preise Oberrhein Konzertreihe
Einstiegspreis: 120 €
60 € ermäßigt für Schüler*innen über 18 Jahren, Studierende und Menschen mit Behinderung
1 € für Schüler*innen unter 18 Jahren*
Ab dem zweiten Jahr als Abonnent reduziert sich der Preis um 20 €. Somit sparen Sie als Abonnent bis zu 40% gegenüber dem regulären Eintrittspreis.
Das Abonnement ist frei übertragbar. Einzelkarten sind im Vorverkauf sowie an der Abendkasse erhältlich.
*Schüler*innen-Preis 1 Euro: Um jungen Menschen einen leichten Zugang zu klassischer Musik zu bieten, sind für Schüler*innen bis einschließlich 18 Jahren die Karten zum Sonderpreis von 1 Euro erhältlich. Die ermäßigten Karten gibt es im Bürgerbüro Offenburg, Tel. 0781 82 28 00, an der Abendkasse oder können im Kulturbüro Offenburg unter der Nummer 0781 82 22 86 bestellt werden.
Das Abonnement ist frei übertragbar. Einzelkarten sind im Vorverkauf sowie an der Abendkasse erhältlich.
*Schüler*innen-Preis 1 Euro: Um jungen Menschen einen leichten Zugang zu klassischer Musik zu bieten, sind für Schüler*innen bis einschließlich18 Jahren die Karten zum Sonderpreis von 1 Euro erhältlich. Die ermäßigten Karten gibt es im Bürgerbüro Offenburg, Tel. 0781 82 28 00, an der Abendkasse oder können im Kulturbüro Offenburg unter der Nummer 0781 82 22 86 bestellt werden.
Sa. 21.11.2026 | 20 Uhr

Quelle: Foto: Robert Paul Kothe
BERLIN ist eines der besten Orchester für Alte Musik. Gleich
zweimal gewann sie den Opus Klassik als Ensemble des
Jahres. Und das wegen ihrer frischen Ansätze: Mit großem
Spaß schlägt die lautten compagney BERLIN Brücken zwischen
Musik aus verschiedenen Jahrhunderten. Nach Offenburg
kommt sie mit ihrem aktuellen Album: „The Lute Songbook“.
Unter diesem Titel zieht das Ensemble Bilanz seiner 40-jährigen
Erfolgsgeschichte, und zwar mit abwechslungsreicher Musik,
die den Mitgliedern besonders am Herzen liegt. Ob die lautten
compagney BERLIN nun mit Henry Purcell oder mit John Dow-
land in die alte Zeit blickt oder mit Philip Glass und den Beatles
Klänge das 20. Jahrhundert aufleben lässt: Sie verzaubert
treffsicher ihr Publikum – mit Sinnlichkeit, Transparenz und
lebendiger Spielfreude.
Sa. 16.01.2027 | 20 Uhr

Quelle: Foto: Giorgia Bertazzi
Dénes Várjon Klavier
Weithaas. Für ihre tiefe Musikalität und ihre atemberaubende
Virtuosität wurde sie 2025 mit dem Opus Klassik ausgezeichnet.
Im Jahr davor erhielt sie gemeinsam mit Dénes Várjon den Jah-
respreis der deutschen Schallplattenkritik für ihre gemeinsame
Aufnahme aller Beethoven-Sonaten. Die Jury nannte diese In-
terpretation „ein üppiges Klanggartenlabyrinth, in das jeder mit
Freuden eintritt“. Das ist in Offenburg zu erleben in Beethovens
früher a-Moll-Sonate op. 23. Mit der gleichen Klangmagie mu-
siziert Weithaas zwei Sonaten von Brahms: intensiv, träumerisch
und ebenso kraftvoll. Und die Ausnahmegeigerin hat noch
einen Joker mit dabei. Robert Gund ist der große Unbekann-
te des Abends – und zugleich die sensationelle Entdeckung.
Traumschöne Musik, spätromantisch glühend.
Sa. 20.02.2027 | 20 Uhr

Quelle: Foto: David Amiot
Orchestre philharmonique de Strasbourg
Antony Hermus Leitung
Kantorow den ersten Preis und die Goldmedaille beim legen-
dären Tschaikowsky-Wettbewerb – als erster Franzose über-
haupt. Noch immer keine 30 Jahre alt, spielt er mittlerweile
mit den Großen, den ganz Großen: etwa auf Tournee mit
dem Concertgebouw Orchestra unter Klaus Mäkelä oder mit
Dirigenten wie Riccardo Chailly oder Paavo Järvi. In seinem
Offenburger Konzert präsentiert Kantorow sich mit Bartóks
zweitem Klavierkonzert, einem halsbrecherischen Tasten-
Feuerwerk. Mit Musik von Tschaikowsky beschwören dann
die Straßburger Philharmoniker die Höhen und Tiefen
menschlicher Gefühle herauf: Freude, Wut, Liebe, Trauer –
all das steigert der Komponist in seiner sechsten Sinfonie
Pathétique“ zu höchster Intensität. Musik, die Berge versetzt.
Sa. 13.03.2027 | 20 Uhr

Quelle: Foto: Lukas Diller
Sebastian Berner Trompete, Robert Neumann Klavier
zu guter Laune. Und Sebastian Berner bringt dieses Instrument
ganz besonders zum Strahlen. Er entlockt ihm aber auch er-
staunlich sanfte Töne und weitschwingende Melodiebögen.
Berner ist einer der Besten seines Fachs: Im Jahr 2022 gewann
er den Internationalen Maurice-André-Trompetenwettbewerb
in Paris. Auch der Pianist Robert Neumann ist Gewinner gleich
mehrerer Preise. Die beiden jungen Musiker bieten ein unge-
mein farbenfrohes Programm: fantastisch mit Enescu, wild mit
Peter Maxwell Davies, nachdenklich mit Gubaidulina, spritzig
mit Florent Schmitt, spannungsvoll mit Erlanger, schwärmerisch
mit Glasunow und gleichermaßen melodiös wie virtuos mit
Reinhold Glière. Und als kleinen Bonus steuert Pianist Robert
Neumann noch einige Improvisationen und die quicklebendige
Sonatine von Maurice Ravel bei.
So. 11.04.2027 | 19 Uhr

Quelle: Foto: David Amiot
Stuttgarter Kammerorchester, Alexander Melnikov Klavier und Leitung
Spiel ist kristallklar, überraschend humorvoll, und jede noch so
vertrackte Schwierigkeit gestaltet er mit scheinbar spielerischer
Leichtigkeit. Seine Interpretationen sind fulminant, gewitzt,
im besten Sinne spektakulär. Regelmäßig spielt er mit den
bedeutendsten Orchestern, etwa dem Gewandhausorchester
oder dem Philadelphia Orchestra. Melnikov setzt nicht nur im
Standardrepertoire, sondern auch in der historischen Auffüh-
rungspraxis Maßstäbe. Mit dieser seltenen Kombination verleiht
er Mendelssohns Doppelkonzert gemeinsam mit der Geigerin
Susanne von Gutzeit besonderen Glanz. Und die ironisch-
humoristischen Untertöne des ersten Schostakowitsch-Konzerts
hört man selten mit so sprühendem Esprit – auch dank Jeroen
Berwaerts` quirligen Trompeten-Eskapaden. Kurz und gut: ein
Konzert der Extraklasse.

